Angepinnt Welches Buch lest ihr gerade?

      @Henry:
      Sehr schön :)!
      Ich empfehle dir übrigens, "Wind" erst am Ende zu lesen. Im Prinzip ist es zwar egal, ob du es an der chronologisch richtigen Stelle liest oder erst danach, aber ich für meinen Teil mag es, nach einem großen spannenden Finale noch etwas kleines, für sich Stehendes zu haben. Quasi damit man noch ein wenig was hat, während man sich langsam daran gewöhnt, sich von den Charakteren verabschieden zu müssen.

      @Topic:
      Habe gestern nun mit "Der Turm" begonnen und besonders im ersten Abschnitt des - glücklicherweise - vergleichsweise ziemlich langen letzten Bandes merkt man, dass auch King selbst bewusst war, dass er diesen Epos nun beendet (ich denke da an die letzte Szene mit Don Callahan).
      Ansonsten habe ich mich heute rangesetzt und zu meiner Liste zu lesender Bücher jedes einzelne von Stephen King hinzugefügt. Ich liebe seine Werke, also will ich sie alle lesen.
      Ansonsten habe ich mich heute rangesetzt und zu meiner Liste zu lesender Bücher jedes einzelne von Stephen King hinzugefügt. Ich liebe seine Werke, also will ich sie alle lesen.

      Das macht sogar wirklich Sinn, wenn man die Turm-Saga gelesen hat.
      Erst dann begreift man auch Passagen in anderen Büchern, die sich um das Epos drehen.
      Das habe ich immer wieder festgestellt, u.a. direkt nach dem Beenden des Turmes, als ich "Das schwarze Haus" von Stephen King & Peter Straub gelesen habe.
      Was kam darin vor (frei rezitiert): "...und wieder hatte ich diesen merkwürdigen Traum von einem schwarzen Revolvermann, der durch eine Wüste zieht...".
      Auch der Begriff "Ka" tauchte öfters auf.
      Dabei gibt es zwar keinen unmittelbaren Zusammenhang zur eigentlichen Geschichte, aber ohne die Turm-Reihe gelesen zu haben hat man als Leser natürlich gar keinen Schimmer um was es geht...
      Das wie gesagt nur ein Beispiel von vielen, die ganze Thematik um Roland wird dir in zahlreichen Geschichten von Stephen King wieder unterkommen.
      Von daher: viel Spaß bei seinen Werken, ich praktiziere das genauso. :)
      Denn eines steht mal fest: Stephen King macht keine Weltliteratur, aber er hat einfach tolle Ideen und seine Geschichten sind unumstritten toll.

      @Bimbolos: Junge, was für ein Kontrast: vom Manga-Comic zu Nietzsche. Das nenne ich mal Turbo-Evolution! :D :D :thumbup:
      @Henry: Eben drum. Ich hatte vorher schon so einige andere Bücher auf der Liste. Und zwar so ziemlich alle, die mit der Turm-Saga zu tun haben. Wikipedia sei dank musste ich mich dadurch nicht "spoilern" lassen.^^ Aber mich interessieren mittlerweile auch die anderen, wie etwa die The Green Mile-Serie (bzw eben halt alles).
      Insofern fange ich nach Der Turm mit Carrie an.
      ich habe Earthlight gerade gesehen.
      Der Schriftsteller ,Britische Science-Fiction-Schriftsteller, Nach Sri Lanka, er mit Heinlein, Asimov zusammen und bezeichnet als "des 20. Jahrhunderts, drei größten Science-Fiction-Schriftsteller.In diesem Buch, Arthur • Clark in einer entspannten witzigen Stil, schrieb ein dapper Spion Geschichte. Er beschriebt in dem Roman Welt der nahen Zukunft, in der wir die intensiven Veränderungen, und die technologischen Fortschritt tief empfinden können.
      Nachdem ich die phänomenale Saga des dunklen Turms nun vollständig gelesen habe, begann ich vor einigen Tagen mit "Brennen muss Salem", eines der frühesten Werken Kings. Es geht um die namensgebende Stadt, die durch ungewöhnliche Vorkommnisse zur Geisterstadt wird. Hauptcharakter ist der Schriftsteller Ben Mears, welcher als Kind wenige Jahre in dieser Stadt lebte. Er kehrt dorthin zurück und erlebt diese Vorkommnisse am eigenen Leib. Das interessante ist, dass man - bisher - die Sichtweise vieler verschiedener Charaktere hat. So fühlt man das Leben in dieser kleinen Stadt und dasa die Zeit auch wirklich vorangeht. Der Horror-Teil wird wohl noch kommen, bisher wirft er aber schon seine Schatten voraus, indem ein toter Hund aufgespießt am Friedhofstor hängt oder ein Immobilienhändler einen Handel eingeht, der ihn unweigerlich an einen Pakt mit dem Teufel erinnert.
      Bin derzeit mitten drin in "Atlantis", welches in vier relativ unabhängigen Novellen aufgeteilt ist. Erste war die, welche mit dem Dunklen Turm in Zusammenhang steht. Dieses Buch hat bisher etwas geschafft, das ich lange nicht mehr hatte; ich musste weiter und weiter lesen, bis der ganze Abschnitt zu Ende war - selbst beim Dunklen Turm konnte ich mich besser beherrschen.
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      Aber es gibt in der ersten Novelle eine Stelle, in der der junge Hauptcharakter seine verletzte Freundin zum Brecher Ted Brautigan bringt, der den Arm des Mädchens wieder einrenkt. Dabei ist mir wirklich schlecht geworden. Als sie gerade fertig sind, kehrt die - ziemlich psychisch angeknackste - Mutter des Jungen nach Hause, misinterpretiert die Situation und hat nen Aussetzer. Das war echt krass.
      Zu meinem Geburtstag hab ich von meinem besten Freund bekommen "Der Anschlag" (von Stephen King natürlich). Damit bin ich nun erstmals an einem Buch, das rein gar nichts mit dem Turm zu tun hat, und ich muss sagen, es ist der reine Wahnsinn. Inhaltlich geht es um einen Highschool-Lehrer, der in die Vergangenheit zurückkehrt, um - teilweise als Test, teilweise aus persönlichen Gründen - das Schicksal des Schulhausmeisters zum besseren verändern möchte, um anschließend erneut zurückzukehren, damit er das Attentat auf J.F. Kennedy verhindern kann. Dabei wird eines sehr deutlich klar: Die Vergangenheit will nicht so leicht verändert werden.
      Die ersten 300 Seiten haben mich mehr in den Bann des Buches gezogen als alle anderen Bücher vorher. Das werd ich vielleicht noch häufiger sagen, aber bisher ist das so. Ich glaube nicht, dass es den Turm übertrifft, aber ich lass mich gern eines Besseren belehren.